Friseure sind am glücklichsten!

Friseure sind am glücklichsten

… jedenfalls in Großbritannien, wie eine Studie zur Jobzufriedenheit ergab

Geht es um die Frage, wer bei seiner Arbeit am glücklichsten ist, rangieren die Friseuren und Friseurinnen an oberster Stelle. Nach einer Befragung in Großbritannien von City & Guilds führen sie die Hitliste der Arbeitszufriedenheit an. 40 Prozent der Frisöre arbeiten gerne in ihrem Job. Hingegen lieben nur je zwei Prozent der Sozialarbeiter und der Architekten ihren Beruf. Für die Studie waren mehr als 1200 Beschäftigte befragt worden. 

Die Friseure führen das Zufriedenheitsfeld souverän an. Bereits etwas abgeschlagen, folgen an zweiter Stelle die Geistlichen. 24 Prozent von ihnen sind sehr glücklich mit ihrer Arbeit, knapp gefolgt von Köchen und Küchenchefs (23 Prozent) sowie Kosmetikern (22 Prozent) beiderlei Geschlechts. Platz fünf belegen die Installateure, von denen sich jeder Fünfte beim Hantieren im Haus hochzufrieden zeigte. 

Am unteren Ende der Arbeitszufriedenheitsskala landeten die Sekretärinnen – nur jede Zwanzigste ist mit ihrer Arbeit sehr glücklich. Noch schlechter ergeht es den – auch beim Publikum nicht sonderlich beliebten – Immobilienmaklern (nur vier Prozent Hochzufriedene) sowie überraschenderweise den Beamten (drei Prozent). Die beiden letzten Zufriedenheitsränge belegen Sozialarbeiter und Architekten. 

„Ein Grund, warum Friseure so glücklich sind, besteht darin, dass sie mit ihrer Kundschaft in engem Kontakt stehen und regelmäßig positives Feedback erhalten“, so Untersucher Michael Osbaldeston. In Großbritannien sind Friseure auch jene Zunft, die am wenigsten Überstunden leisten muss. Außerdem, so der Arbeitsexperte, seien viele Friseure ihre „eigenen Herren“ im Geschäft. 

Für das Zufriedensein im Beruf scheint allerdings eine Vielzahl von Faktoren ausschlaggebend zu sein: „Eine echte Befriedigung im Job bedeutet das Ausleben des gesamten Potenzials, das Ausloten der Kreativität“, kommentiert Chris Humphries, Generaldirektor von City & Guilds. Das Erfreuliche an der Studie sei, dass das Ergebnis in diesem Jahr wesentlich positiver ausgefallen ist als im vergangenen. 

 

Quelle: pressetext.austria

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Kommentare: 1
  • #1

    Sibel (Mittwoch, 19 Juli 2017 12:08)

    :-))))